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Charles Aznavour
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Charles Aznavour (; geboren als Shahnourh Vaghinag Aznavourian, armenisch Ő‡ŐĄŐ°Ő¶ŐžÖ‚Ö€ ՎաŐČŐ«Ő¶ŐĄŐŻ Ô±ŐŠŐ¶ŐĄÖ‚ŐžÖ‚Ö€Ő„ŐĄŐ¶ Ć ahnowr VaƂinak Aznavowryan, * 22. Mai 1924 in Paris; † 1. Oktober 2018cite-ref-1[1] in MouriĂšscite-ref-2[2]) war ein armenisch-französischer Chansonnier, Liedtexter, Komponist und Filmschauspieler. Daneben war er armenischer Botschafter in der Schweiz und stĂ€ndiger Vertreter Armeniens bei den Vereinten Nationen in Genf.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]cite-ref-5[5] Der SĂ€nger hat fast 200 Millionen Platten weltweit verkauft.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]

Contents

‱ Leben
‱ Privatleben
‱ Filmmusik
‱ Darsteller
‱ Schriften
‱ Filme
‱ Spielfilm
‱ Orden
‱ Medaillen
‱ Preise
‱ Weblinks

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Leben

Charles Aznavourian kam 1924 im Pariser Studentenviertel Quartier Latin in armen VerhĂ€ltnissen zur Welt. Sein Vater war aus Achalziche in Georgien eingewandert, seine Mutter war 1915 vor dem tĂŒrkischen Völkermord an den Armeniern aus Smyrna geflohen.cite-ref-10[10] Charles’ Schwester AĂŻda (spĂ€ter A. Aznavour-Garvarentz) war 1923 in Saloniki geboren worden.cite-ref-11[11] Die Familie wurde 1947 nach 19-jĂ€hriger Wartezeit in Frankreich eingebĂŒrgert. Charles Aznavourian Ă€nderte seinen Familiennamen offiziell im Jahre 1982 in Aznavour.

Charles Aznavour gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des französischen Chansons. Der Durchbruch gelang ihm 1946, als Édith Piaf auf ihn aufmerksam wurde und ihn auf eine Tournee durch Frankreich und die Vereinigten Staaten mitnahm. Aznavour hat ĂŒber tausend Chansons geschrieben und sie in fĂŒnf Sprachen interpretiert (darunter auch Deutsch, in der Übertragung von Ernst Bader, Walter Brandin, Michael Kunze und Jacky Dreksler). Die deutsch gesungene CD Das Beste auf Deutsch erschien 2004.cite-ref-12[12] Im Laufe der Jahre sind ĂŒber hundert Schallplatten entstanden. Er gilt als einer der international bekanntesten französischen SĂ€nger.

Die Texte seiner Lieder behandeln oft die Liebe. Einige seiner bekanntesten Chansons sind La BohĂšme, La Mamma, Hier encore, Que c’est triste Venise, She, Mourir d’aimer, Paris au mois d’aoĂ»t, Je m’voyais dĂ©jĂ , Les ComĂ©diens, Tu t’laisses aller (deutsch: Du lĂ€ĂŸt dich geh’n), Emmenez-moi, Comme ils disent, Pour faire une jam.

„[M]it diesem Timbre von Sand und Rost, wie es ein Zeitgenosse beschrieb, sang er Texte, wie es sie zuvor im Genre des französischen Chansons nicht gegeben hatte: ĂŒber die Symptome der Liebe (‚J’en dĂ©duis que je t’aime‘) und ihre körperlichen Freuden (‚AprĂšs l’amour‘), ĂŒber Frauen, die sich gehen lassen (‚Tu t’laisses aller‘), und einsame Transvestiten (‚Comme ils disent‘), ĂŒber die Kriegskinder (‚Les enfants de la guerre‘) und die LebenskĂŒnstler (‚La BohĂšme‘).“

–

Thomas Steiner

:

Badische Zeitung

Als Schauspieler wirkte Aznavour in ĂŒber 70 Filmen mit, unter anderem 1979 in der Oscar-prĂ€mierten Verfilmung Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff und 2002 in Atom Egoyans Reflexion ĂŒber KĂŒnstlertum, Erinnerung und armenische Geschichte, Ararat. 2006 war er in seiner letzten Rolle zu sehen: The Colonel.cite-ref-14[14]

Am 20. Februar 2006 endete Aznavours internationale Abschiedstournee in Essen. Das dortige Konzert galt als sein letztes öffentliches Konzert. Aznavour hatte schon mehrfach Abschiedskonzerte gegeben, auch das in Essen blieb nicht sein letztes. Im September 2006 startete er eine Nordamerika-Tournee, im November 2007 trat er im Pariser Palais des CongrĂšs auf. Im FrĂŒhjahr 2008 gab er in Montreal (Kanada) ein weiteres Konzert. Auf der BĂŒhne konnte er bis zuletzt mit körperlicher Fitness und seiner Stimme vor stets ausverkauften HĂ€usern ĂŒberzeugen, wobei er ohne Teleprompter oder andere Hilfsmittel auftrat und hĂ€ufig in mehreren Sprachen sang. 2009 arbeitete er mit dem Arrangeur John Clayton zusammen, der seine Chansons neu arrangierte und zusammen mit Aznavour und seiner Clayton/Hamilton-Big-Band neu aufnahm.

Als Angehöriger der armenischen Diaspora zĂ€hlte Aznavour zu den prominentesten Armeniern der Welt und setzte sich vor allem seit dem verheerenden Erdbeben von Spitak 1988 immer wieder fĂŒr das Land ein. Am 28. Mai 2005 nahm er zum 90. Jahrestag des Endes des Völkermordes und in Erinnerung an die Erste Republik an einer 163 km langen und aus 200.000 Personen bestehenden Menschenkette um den Aragaz teil.cite-ref-15[15] Am 30. September 2006 trat er vor 50.000 Zuschauern auf dem Platz der Republik in der armenischen Hauptstadt Jerewan auf und wandte sich auch auf Armenisch an sein Publikum. Anlass war der erste Staatsbesuch eines französischen PrĂ€sidenten (Jacques Chirac) in der nun unabhĂ€ngigen Republik Armenien. Im Dezember 2008 wurde Aznavour, der auch Vertreter Armeniens bei der UNICEF war, die armenische StaatsbĂŒrgerschaft verliehen.cite-ref-16[16] Von Juni 2009 an war er in Genf armenischer Botschafter in der Schweiz. Zudem vertrat er sein Land bei den Vereinten Nationen in Genf. Am 7. Oktober 2011 wurde in Jerewan in seiner sowie der Gegenwart des französischen und des armenischen PrĂ€sidenten ein nach ihm benanntes Kulturzentrum eröffnet.cite-ref-17[17]

Im Jahr 2013 gab er im Rahmen einer erneuten Welttournee Konzerte in Amsterdam, Tel Aviv und London sowie 2014 in Jerewan, Frankfurt/Main, Tel Aviv, Los Angeles, Rom, Barcelona, Warschau, Moskau, Montreal und New York. Am 22. Mai 2014, seinem 90. Geburtstag, trat er nach mehr als einem Jahrzehnt erstmals wieder in Deutschland (O2 World Berlin) auf.cite-ref-18[18] 2014 und 2015 setzte er seine Welttournee u. a. mit Konzerten in Frankfurt/Main, Antwerpen, Genf, St. Petersburg, Moskau, Jerewan, Madrid, Amsterdam, BrĂŒssel und London fort.

Anfang Mai 2015 erschien sein inzwischen 46. Album, Encores, das zwölf neue Chansons enthielt. Als 91-JĂ€hriger stand er im September 2015 nach vier Jahren auch wieder in Paris auf der KonzertbĂŒhne: in sechs ausverkauften Konzerten im Pariser Palais des Sports. Hierzu erschien Ende 2015 eine Konzert-DVD mit dem kompletten Konzert und vielen EindrĂŒcken „hinter den Kulissen“.

FĂŒr 2016 standen erneut Auftritte in den USA (New York, Boston, Miami, Los Angeles), Japan (Tokio und Osaka), Kanada (Montreal) sowie Dubai und Bukarest auf dem Programm. Es folgten Marbella, Monaco, Verona, Lissabon, Barcelona, Prag, Amsterdam und Antwerpen. Im April 2016 nahm Charles Aznavour gemeinsam mit George Clooney in Jerewan an der Gedenkfeier zum 101. Jahrestag des Beginns des Völkermords an den Armeniern teil.cite-ref-19[19] Im Dezember 2016 folgten noch einmal drei Konzerte im Palais des Sports in Paris.

2017 und 2018 wurde die internationale Tournee mit (ausverkauften) Konzerten in Paris, Madrid, Buenos Aires, Santiago de Chile, Amsterdam, Prag, St. Petersburg, São Paulo, Rio de Janeiro, Moskau, Rom, Mailand, Monaco, London, Tokyo, Osaka, Wien, Perth, Sydney und Melbourne sowie einer Tournee durch sieben französische StÀdte fortgesetzt. Im August 2017 wurde Aznavour mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame verewigt.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21] Sein letztes Konzert fand am 19. September 2018 in Osaka statt, kaum zwei Wochen vor seinem Tod.cite-ref-22[22]

Privatleben

Aznavour war dreimal verheiratet. 1946 ehelichte er Micheline Rugel, ein Jahr spÀter wurde ihre gemeinsame Tochter Seda geboren, die ihm als SÀngerin ins ShowgeschÀft folgte.cite-ref-seda-aznavour-23-0[23] 1952 kam Aznavours Sohn Charles zur Welt. Nach einer AffÀre mit der CabarettÀnzerin Arlette Bordais wurde 1951 ein weiterer Sohn Aznavours, Patrick Bordais, geboren, den er neun Jahre spÀter als solchen anerkannte und der 1976 unter tragischen UmstÀnden starb.cite-ref-notretemps-24-0[24]

Im Jahr 1955 heiratete Aznavour Evelyne Plessis. Die Ehe hielt bis 1960 und blieb kinderlos.

1966 lernte Aznavour die Schwedin Ulla Ingegerd Thorsell kennen.cite-ref-25[25] Am 11. Januar 1967 heirateten sie in Las Vegas, USA.cite-ref-26[26] Am 12. Januar 1968 wurden sie vom armenischen Erzbischof in der armenischen Kathedrale St. Johannes der TĂ€ufer in Paris kirchlich getraut.cite-ref-27[27]cite-ref-notretemps-24-1[24] Der Verbindung entstammen drei Kinder: Katia (* 1969), Misha Lev (* 1971) und Nicolas (* 1977).cite-ref-28[28]

Charles Aznavour starb am 1. Oktober 2018 im Alter von 94 Jahren infolge eines Herzstillstandes. Er wurde in der Familiengruft auf dem Cimetiùre communal von Montfort-l’Amaury beigesetzt.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30]

Diskografie

Charles Aznavour hat ĂŒber 1000 Lieder (Chansons) aufgenommen, darunter 800 selbst geschriebene.

→

Hauptartikel

:

Charles Aznavour/Diskografie

Alben

| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen) | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Titel | DE | AT | CH | UK | FR | Anmerkungen |
| 1965 | Charles Aznavour | DE 12 (24 Wo.) DE | — | — | — | — | |
| 1967 | König des Chansons | DE 39 (4 Wo.) DE | — | — | — | — | |
| 1974 | Aznavour Sings Aznavour Vol.3 | — | — | — | UK 23 Silber (7 Wo.) UK | — | |
| 1974 | A Tapestry of Dreams | — | — | — | UK 9 Gold (13 Wo.) UK | — | |
| 1980 | His Greatest Love Songs | — | — | — | UK 73 (1 Wo.) UK | — | |
| 1995 | Christmas in Vienna III | DE 50 (2 Wo.) DE | — | — | — | — | mit Domingo und Kyrkjebo |
| 1996 | She – The Best Of | — | — | — | UK 92 Silber (1 Wo.) UK | — | |
| 1996 | 20 chansons d’or | — | — | — | — | FR 161 ×2 Doppelplatin (1 Wo.) FR | |
| 1996 | 40 chansons d’or | — | — | — | — | FR 69 Platin (10 Wo.) FR | |
| 1996 | Palais des Congrùs 1994 | — | — | — | — | FR 25 ×2 Doppelgold (4 Wo.) FR | |
| 1997 | Plus bleu... | — | — | — | — | FR 12 ×2 Doppelgold (28 Wo.) FR | |
| 1998 | Jazznavour | — | — | — | — | FR 26 Gold (9 Wo.) FR | |
| 1999 | Live: Palais des Congrùs 97/98 | — | — | — | — | FR 43 (9 Wo.) FR | |
| 2000 | Aznavour 2000 | — | — | CH 98 (2 Wo.) CH | — | FR 9 ×2 Doppelgold (25 Wo.) FR | |
| 2001 | Palais des Congrùs 2000 | — | — | — | — | FR 9 (24 Wo.) FR | |
| 2003 | Je voyage | — | — | CH 80 (4 Wo.) CH | — | FR 6 ×2 Doppelgold (55 Wo.) FR | |
| 2004 | Bon anniversaire Charles! | — | — | — | — | FR 57 (13 Wo.) FR | |
| 2004 | Platinum Collection | — | — | — | — | FR 144 Gold (9 Wo.) FR | |
| 2005 | Concert intĂ©gral enregistrĂ© au Palais des CongrĂšs de Paris le 8 Mai 2004 | — | — | — | — | FR 64 (23 Wo.) FR | |
| 2005 | Insolitement vître | — | — | — | — | FR 16 (15 Wo.) FR | |
| 2007 | Colore ma vie | — | — | CH 50 (4 Wo.) CH | — | FR 9 Gold (38 Wo.) FR | |
| 2008 | Duos | DE 73 (3 Wo.) DE | AT 42 (3 Wo.) AT | CH 53 (7 Wo.) CH | — | FR 3 ×2 Doppelplatin (68 Wo.) FR | |
| 2008 | À l’opĂ©ra Garnier | — | — | — | — | FR 95 (13 Wo.) FR | Charles Aznavour et ses amis |
| 2009 | Charles Aznavour & The Clayton Hamilton Jazz Orchestra | — | — | CH 89 (1 Wo.) CH | — | FR 16 Gold (17 Wo.) FR | mit The Clayton Hamilton Jazz Orchestra |
| 2011 | Toujours | — | — | CH 51 (3 Wo.) CH | — | FR 4 Gold (18 Wo.) FR | |
| 2013 | Les 50 plus belles chansons | — | — | CH 34 (6 Wo.) CH | — | — | |
| 2013 | Best Of – 20 chansons | — | — | CH 70 (1 Wo.) CH | — | FR 186 (1 Wo.) FR | |
| 2013 | Best Of – 40 chansons | — | — | CH 33 (4 Wo.) CH | — | FR 193 Gold (1 Wo.) FR | |
| 2014 | Formidable – Das Beste | DE 50 (2 Wo.) DE | AT 43 (2 Wo.) AT | — | — | — | |
| 2014 | 90e anniversaire | — | — | — | — | FR 9 (20 Wo.) FR | |
| 2015 | Encores | — | — | CH 37 (3 Wo.) CH | — | FR 8 (15 Wo.) FR | |
| 2015 | Live – Palais des Sports 2015 | — | — | — | — | FR 181 (2 Wo.) FR | |
| 2018 | Mes jeunes annĂ©es | — | — | — | — | FR 113 (1 Wo.) FR | |
| 2019 | L’album de sa vie – 100 titres | — | — | — | — | FR 46 Platin (59 Wo.) FR | |
| 2019 | L’album de sa vie – 50 titres | — | — | — | — | FR 135 (3 Wo.) FR | |
| 2024 | 100 ans, 100 chansons | — | — | — | — | FR 27 (19 Wo.) FR | |

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfĂŒgbar

Filmografie (Auswahl)

Filmmusik

‱ 1957: Morphium, Mord und kesse Motten (Ces dames prĂ©fĂšrent le mambo)
‱ 1974: Ein Leben lang (Toute une vie)

Darsteller

‱ 1938: Das Geheimnis von St. Agil (Les Disparues de Saint-Agil)
‱ 1959: Mit dem Kopf gegen die WĂ€nde (La tĂȘte contre les murs)
‱ 1960: Schießen Sie auf den Pianisten (Tirez sur le pianiste)
‱ 1960: Jenseits des Rheins (Le passage du Rhin)
‱ 1960: Taxi nach Tobruk (Un taxi pour Tobrouk)
‱ 1961: Zarte Haut in schwarzer Seide (De quoi tu te mĂȘles Daniela!) (nur Musik)
‱ 1962: Horace 62
‱ 1962: Der Teufel und die Zehn Gebote (Le Diable et les Dix Commandements)
‱ 1965: Ganoven rechnen ab (La mĂ©tamorphose des cloportes)
‱ 1965: Paris im Monat August (Paris au mois d’AoĂ»t)
‱ 1965: 100 Millionen im Eimer (Cent briques et des tuiles) (nur Musik)
‱ 1968: Candy
‱ 1968: Caroline ChĂ©rie (Schön wie die SĂŒnde) (Caroline ChĂ©rie)
‱ 1971: Der letzte Tanz des blonden Teufels (Un beau monstre)
‱ 1972: Der selbstsĂŒchtige Riese (Stimme fĂŒr ErzĂ€hler)
‱ 1974: Ein Unbekannter rechnet ab (And Then There Were None)
‱ 1976: Auf der FĂ€hrte des Adlers (Sky Riders)
‱ 1976: Die verrĂŒckten Reichen (Folies bourgeoises)
‱ 1977: Die Muppet Show (TV Show; 1 Folge)
‱ 1979: Die Blechtrommel
‱ 1980: Teheran 43 (ĐąĐ”ĐłĐ”Ń€Đ°Đœ-43)
‱ 1981: Der Zauberberg
‱ 1982: Die Fantome des Hutmachers (Les fantîmes du chapelier)
‱ 1983: Das Geld bleibt unter uns (Une jeunesse)
‱ 1984: Viva la vie - Es lebe das Leben (Viva la vie)
‱ 1985: Ausgestoßen (Le Paria) (TV-Miniserie)
‱ 1990: Das Geheimnis des Dirigenten (Il maestro)
‱ 2002: Ararat
‱ 2006: Der Oberst und ich (Mon colonel)

Schriften

‱ Mit leiser Stimme: Mein Leben – ein Chanson (Originaltitel: A voix basse). Übersetzt von Sabine Schwenk. Graf, MĂŒnchen 2010, ISBN 978-3-86220-008-5. Autobiografie.
‱ Le temps des avants. Der einzige Zufall in meinem Leben bin ich (Originaltitel: Le temps des avants). Übersetzt von Alexander Drechsel und Henrike Rohrlack. Militzke, Leipzig 2005, ISBN 978-3-86189-731-6. Autobiografie.
‱ Aznavour ĂŒber Aznavour – Erinnerungen. (Originaltitel: Aznavour par Aznavour.) Übersetzt von Karin von Zabiensky. DVA, Stuttgart 1971, ISBN 3-421-01576-7.

Filme

Dokumentarfilme

‱ Aznavour in Amerika, USA/Deutschland 1984, 82 Min., Buch und Regie: Christian Blackwood.cite-ref-31[31]
‱ Aznavour, Dokumentarfilm, Frankreich 2013, 59 Min., Buch: Marie Drucker, Regie: Marie Drucker und Damien Vercaemer, Produktion: Ah! Production, Melodium Music, France TĂ©lĂ©visions, arte France, deutsche Sprecherin: Eva Mattes, Erstsendung: 30. November 2014 bei arte, Inhaltsangabe von arte, Besprechung.cite-ref-32[32]
‱ Le Regard de Charles (Aznavour by Charles), Frankreich 2019, 83 Min., Regie: Marc di Domenico, Charles Aznavour.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]

Spielfilm

‱ Monsieur Aznavour, biographisches Drama, Frankreich 2024, 133 Min., Regie: Grand Corps Malade, Mehdi Idir, mit Tahar Rahim in der Titelrolle

Auszeichnungen und Ehrungen

Orden

Frankreich

‱ 1997: Kommandeur des Ordre des Arts et des Lettres
‱ 2000cite-ref-35[35]: Kommandeur des Ordre national du MĂ©rite (1986: Offizier)
‱ 2003cite-ref-36[36]: Kommandeur der Ehrenlegion; (2000cite-ref-37[37]: Offizier, 1989: Ritter)

Armenien

‱ 2004: Nationalheld Armenienscite-ref-38[38]

Belgien

‱ Ritter des Orden Leopolds II.
‱ 2004: Offizier des Leopoldsordencite-ref-39[39]
‱ 2015: Kommandeur des Kronenordencite-ref-40[40]

Kanada

‱ 2008: Offizier des Order of Canadacite-ref-41[41]
‱ 2009: Offizier des Ordre national du QuĂ©beccite-ref-42[42]

Medaillen

‱ 1968: MĂ©daille de la Ville de Paris in der Stufe Vermeilcite-ref-43[43]
‱ 2017: Raoul Wallenberg Awardcite-ref-45[45]

EhrenbĂŒrgerschaften

‱ 1996: EhrenbĂŒrgerschaft von Jerewancite-ref-46[46]
‱ 2001: EhrenbĂŒrgerschaft von Gjumricite-ref-47[47]
‱ 2002: EhrenbĂŒrgerschaft von Montrealcite-ref-48[48]
‱ 2005: EhrenbĂŒrgerschaft von Cannescite-ref-49[49]
‱ 2013: EhrenbĂŒrgerschaft von Marseillecite-ref-50[50]

Preise

‱ 1995: Grande mĂ©daille de la chanson française der AcadĂ©mie françaisecite-ref-51[51]

Weblinks

Commons

: Charles Aznavour

– Sammlung von Bildern und Audiodateien

‱ charlesaznavour.com (englisch, französisch)
‱ Literatur von und ĂŒber Charles Aznavour im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Charles Aznavour bei IMDb
‱ Charles Aznavour bei Discogs
‱ Charles Aznavour in der Deutschen Synchronkartei
‱ Alan Riding: At 82, Charles Aznavour Is Singing a Farewell That Could Last for Years. In: „New York Times“. 18. September 2006.
‱ Sabine Mann: 22.05.1924 – Geburtstag von Charles Aznavour. WDR ZeitZeichen vom 22. Mai 2019 (Podcast).

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Edouard Pflimlin: Charles Aznavour, un fils de l’exil parvenu en haut de l’affiche. In: lemonde.fr. 1. Oktober 2018, abgerufen am 2. Oktober 2018.
cite-note-22. ↑ Nachruf. Der letzte große Chansonnier. In: wienerzeitung.at. 1. Oktober 2018, abgerufen am 2. Oktober 2018.
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