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Charles Aznavour
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
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Charles Aznavour (; geboren als Shahnourh Vaghinag Aznavourian, armenisch ŐŐĄŐ°Ő¶ŐžÖÖ ŐŐĄŐČŐ«Ő¶ŐĄŐŻ Ô±ŐŠŐ¶ŐĄÖŐžÖÖŐ„ŐĄŐ¶ Ć ahnowr VaĆinak Aznavowryan, * 22. Mai 1924 in Paris; â 1. Oktober 2018cite-ref-1[1] in MouriĂšscite-ref-2[2]) war ein armenisch-französischer Chansonnier, Liedtexter, Komponist und Filmschauspieler. Daneben war er armenischer Botschafter in der Schweiz und stĂ€ndiger Vertreter Armeniens bei den Vereinten Nationen in Genf.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]cite-ref-5[5] Der SĂ€nger hat fast 200 Millionen Platten weltweit verkauft.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]
Contents
âą Leben
âą Privatleben
âą Diskografie
âą Filmmusik
âą Darsteller
âą Schriften
âą Filme
âą Dokumentarfilme
âą Spielfilm
âą Orden
âą Medaillen
âą Preise
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Charles Aznavourian kam 1924 im Pariser Studentenviertel Quartier Latin in armen VerhĂ€ltnissen zur Welt. Sein Vater war aus Achalziche in Georgien eingewandert, seine Mutter war 1915 vor dem tĂŒrkischen Völkermord an den Armeniern aus Smyrna geflohen.cite-ref-10[10] Charlesâ Schwester AĂŻda (spĂ€ter A. Aznavour-Garvarentz) war 1923 in Saloniki geboren worden.cite-ref-11[11] Die Familie wurde 1947 nach 19-jĂ€hriger Wartezeit in Frankreich eingebĂŒrgert. Charles Aznavourian Ă€nderte seinen Familiennamen offiziell im Jahre 1982 in Aznavour.
Charles Aznavour gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des französischen Chansons. Der Durchbruch gelang ihm 1946, als Ădith Piaf auf ihn aufmerksam wurde und ihn auf eine Tournee durch Frankreich und die Vereinigten Staaten mitnahm. Aznavour hat ĂŒber tausend Chansons geschrieben und sie in fĂŒnf Sprachen interpretiert (darunter auch Deutsch, in der Ăbertragung von Ernst Bader, Walter Brandin, Michael Kunze und Jacky Dreksler). Die deutsch gesungene CD Das Beste auf Deutsch erschien 2004.cite-ref-12[12] Im Laufe der Jahre sind ĂŒber hundert Schallplatten entstanden. Er gilt als einer der international bekanntesten französischen SĂ€nger.
Die Texte seiner Lieder behandeln oft die Liebe. Einige seiner bekanntesten Chansons sind La BohĂšme, La Mamma, Hier encore, Que câest triste Venise, She, Mourir dâaimer, Paris au mois dâaoĂ»t, Je mâvoyais dĂ©jĂ , Les ComĂ©diens, Tu tâlaisses aller (deutsch: Du lĂ€Ăt dich gehân), Emmenez-moi, Comme ils disent, Pour faire une jam.
â[M]it diesem Timbre von Sand und Rost, wie es ein Zeitgenosse beschrieb, sang er Texte, wie es sie zuvor im Genre des französischen Chansons nicht gegeben hatte: ĂŒber die Symptome der Liebe (âJâen dĂ©duis que je tâaimeâ) und ihre körperlichen Freuden (âAprĂšs lâamourâ), ĂŒber Frauen, die sich gehen lassen (âTu tâlaisses allerâ), und einsame Transvestiten (âComme ils disentâ), ĂŒber die Kriegskinder (âLes enfants de la guerreâ) und die LebenskĂŒnstler (âLa BohĂšmeâ).â
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Thomas Steiner
:
Badische Zeitung
Als Schauspieler wirkte Aznavour in ĂŒber 70 Filmen mit, unter anderem 1979 in der Oscar-prĂ€mierten Verfilmung Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff und 2002 in Atom Egoyans Reflexion ĂŒber KĂŒnstlertum, Erinnerung und armenische Geschichte, Ararat. 2006 war er in seiner letzten Rolle zu sehen: The Colonel.cite-ref-14[14]
Am 20. Februar 2006 endete Aznavours internationale Abschiedstournee in Essen. Das dortige Konzert galt als sein letztes öffentliches Konzert. Aznavour hatte schon mehrfach Abschiedskonzerte gegeben, auch das in Essen blieb nicht sein letztes. Im September 2006 startete er eine Nordamerika-Tournee, im November 2007 trat er im Pariser Palais des CongrĂšs auf. Im FrĂŒhjahr 2008 gab er in Montreal (Kanada) ein weiteres Konzert. Auf der BĂŒhne konnte er bis zuletzt mit körperlicher Fitness und seiner Stimme vor stets ausverkauften HĂ€usern ĂŒberzeugen, wobei er ohne Teleprompter oder andere Hilfsmittel auftrat und hĂ€ufig in mehreren Sprachen sang. 2009 arbeitete er mit dem Arrangeur John Clayton zusammen, der seine Chansons neu arrangierte und zusammen mit Aznavour und seiner Clayton/Hamilton-Big-Band neu aufnahm.
Als Angehöriger der armenischen Diaspora zĂ€hlte Aznavour zu den prominentesten Armeniern der Welt und setzte sich vor allem seit dem verheerenden Erdbeben von Spitak 1988 immer wieder fĂŒr das Land ein. Am 28. Mai 2005 nahm er zum 90. Jahrestag des Endes des Völkermordes und in Erinnerung an die Erste Republik an einer 163 km langen und aus 200.000 Personen bestehenden Menschenkette um den Aragaz teil.cite-ref-15[15] Am 30. September 2006 trat er vor 50.000 Zuschauern auf dem Platz der Republik in der armenischen Hauptstadt Jerewan auf und wandte sich auch auf Armenisch an sein Publikum. Anlass war der erste Staatsbesuch eines französischen PrĂ€sidenten (Jacques Chirac) in der nun unabhĂ€ngigen Republik Armenien. Im Dezember 2008 wurde Aznavour, der auch Vertreter Armeniens bei der UNICEF war, die armenische StaatsbĂŒrgerschaft verliehen.cite-ref-16[16] Von Juni 2009 an war er in Genf armenischer Botschafter in der Schweiz. Zudem vertrat er sein Land bei den Vereinten Nationen in Genf. Am 7. Oktober 2011 wurde in Jerewan in seiner sowie der Gegenwart des französischen und des armenischen PrĂ€sidenten ein nach ihm benanntes Kulturzentrum eröffnet.cite-ref-17[17]
Im Jahr 2013 gab er im Rahmen einer erneuten Welttournee Konzerte in Amsterdam, Tel Aviv und London sowie 2014 in Jerewan, Frankfurt/Main, Tel Aviv, Los Angeles, Rom, Barcelona, Warschau, Moskau, Montreal und New York. Am 22. Mai 2014, seinem 90. Geburtstag, trat er nach mehr als einem Jahrzehnt erstmals wieder in Deutschland (O2 World Berlin) auf.cite-ref-18[18] 2014 und 2015 setzte er seine Welttournee u. a. mit Konzerten in Frankfurt/Main, Antwerpen, Genf, St. Petersburg, Moskau, Jerewan, Madrid, Amsterdam, BrĂŒssel und London fort.
Anfang Mai 2015 erschien sein inzwischen 46. Album, Encores, das zwölf neue Chansons enthielt. Als 91-JĂ€hriger stand er im September 2015 nach vier Jahren auch wieder in Paris auf der KonzertbĂŒhne: in sechs ausverkauften Konzerten im Pariser Palais des Sports. Hierzu erschien Ende 2015 eine Konzert-DVD mit dem kompletten Konzert und vielen EindrĂŒcken âhinter den Kulissenâ.
FĂŒr 2016 standen erneut Auftritte in den USA (New York, Boston, Miami, Los Angeles), Japan (Tokio und Osaka), Kanada (Montreal) sowie Dubai und Bukarest auf dem Programm. Es folgten Marbella, Monaco, Verona, Lissabon, Barcelona, Prag, Amsterdam und Antwerpen. Im April 2016 nahm Charles Aznavour gemeinsam mit George Clooney in Jerewan an der Gedenkfeier zum 101. Jahrestag des Beginns des Völkermords an den Armeniern teil.cite-ref-19[19] Im Dezember 2016 folgten noch einmal drei Konzerte im Palais des Sports in Paris.
2017 und 2018 wurde die internationale Tournee mit (ausverkauften) Konzerten in Paris, Madrid, Buenos Aires, Santiago de Chile, Amsterdam, Prag, St. Petersburg, São Paulo, Rio de Janeiro, Moskau, Rom, Mailand, Monaco, London, Tokyo, Osaka, Wien, Perth, Sydney und Melbourne sowie einer Tournee durch sieben französische StÀdte fortgesetzt. Im August 2017 wurde Aznavour mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame verewigt.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21] Sein letztes Konzert fand am 19. September 2018 in Osaka statt, kaum zwei Wochen vor seinem Tod.cite-ref-22[22]
Privatleben
Aznavour war dreimal verheiratet. 1946 ehelichte er Micheline Rugel, ein Jahr spÀter wurde ihre gemeinsame Tochter Seda geboren, die ihm als SÀngerin ins ShowgeschÀft folgte.cite-ref-seda-aznavour-23-0[23] 1952 kam Aznavours Sohn Charles zur Welt. Nach einer AffÀre mit der CabarettÀnzerin Arlette Bordais wurde 1951 ein weiterer Sohn Aznavours, Patrick Bordais, geboren, den er neun Jahre spÀter als solchen anerkannte und der 1976 unter tragischen UmstÀnden starb.cite-ref-notretemps-24-0[24]
Im Jahr 1955 heiratete Aznavour Evelyne Plessis. Die Ehe hielt bis 1960 und blieb kinderlos.
1966 lernte Aznavour die Schwedin Ulla Ingegerd Thorsell kennen.cite-ref-25[25] Am 11. Januar 1967 heirateten sie in Las Vegas, USA.cite-ref-26[26] Am 12. Januar 1968 wurden sie vom armenischen Erzbischof in der armenischen Kathedrale St. Johannes der TĂ€ufer in Paris kirchlich getraut.cite-ref-27[27]cite-ref-notretemps-24-1[24] Der Verbindung entstammen drei Kinder: Katia (* 1969), Misha Lev (* 1971) und Nicolas (* 1977).cite-ref-28[28]
Charles Aznavour starb am 1. Oktober 2018 im Alter von 94 Jahren infolge eines Herzstillstandes. Er wurde in der Familiengruft auf dem CimetiĂšre communal von Montfort-lâAmaury beigesetzt.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30]
Diskografie
Charles Aznavour hat ĂŒber 1000 Lieder (Chansons) aufgenommen, darunter 800 selbst geschriebene.
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Hauptartikel
:
Charles Aznavour/Diskografie
Alben
| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen Template:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Titel | DE | AT | CH | UK | FR | Anmerkungen |
| 1965 | Charles Aznavour | DE 12 (24 Wo.) DE | â | â | â | â | |
| 1967 | König des Chansons | DE 39 (4 Wo.) DE | â | â | â | â | |
| 1974 | Aznavour Sings Aznavour Vol.3 | â | â | â | UK 23 Silber (7 Wo.) UK | â | |
| 1974 | A Tapestry of Dreams | â | â | â | UK 9 Gold (13 Wo.) UK | â | |
| 1980 | His Greatest Love Songs | â | â | â | UK 73 (1 Wo.) UK | â | |
| 1995 | Christmas in Vienna III | DE 50 (2 Wo.) DE | â | â | â | â | mit Domingo und Kyrkjebo |
| 1996 | She â The Best Of | â | â | â | UK 92 Silber (1 Wo.) UK | â | |
| 1996 | 20 chansons dâor | â | â | â | â | FR 161 Ă2 Doppelplatin (1 Wo.) FR | |
| 1996 | 40 chansons dâor | â | â | â | â | FR 69 Platin (10 Wo.) FR | |
| 1996 | Palais des CongrĂšs 1994 | â | â | â | â | FR 25 Ă2 Doppelgold (4 Wo.) FR | |
| 1997 | Plus bleu... | â | â | â | â | FR 12 Ă2 Doppelgold (28 Wo.) FR | |
| 1998 | Jazznavour | â | â | â | â | FR 26 Gold (9 Wo.) FR | |
| 1999 | Live: Palais des CongrĂšs 97/98 | â | â | â | â | FR 43 (9 Wo.) FR | |
| 2000 | Aznavour 2000 | â | â | CH 98 (2 Wo.) CH | â | FR 9 Ă2 Doppelgold (25 Wo.) FR | |
| 2001 | Palais des CongrĂšs 2000 | â | â | â | â | FR 9 (24 Wo.) FR | |
| 2003 | Je voyage | â | â | CH 80 (4 Wo.) CH | â | FR 6 Ă2 Doppelgold (55 Wo.) FR | |
| 2004 | Bon anniversaire Charles! | â | â | â | â | FR 57 (13 Wo.) FR | |
| 2004 | Platinum Collection | â | â | â | â | FR 144 Gold (9 Wo.) FR | |
| 2005 | Concert intĂ©gral enregistrĂ© au Palais des CongrĂšs de Paris le 8 Mai 2004 | â | â | â | â | FR 64 (23 Wo.) FR | |
| 2005 | Insolitement vĂŽtre | â | â | â | â | FR 16 (15 Wo.) FR | |
| 2007 | Colore ma vie | â | â | CH 50 (4 Wo.) CH | â | FR 9 Gold (38 Wo.) FR | |
| 2008 | Duos | DE 73 (3 Wo.) DE | AT 42 (3 Wo.) AT | CH 53 (7 Wo.) CH | â | FR 3 Ă2 Doppelplatin (68 Wo.) FR | |
| 2008 | Ă lâopĂ©ra Garnier | â | â | â | â | FR 95 (13 Wo.) FR | Charles Aznavour et ses amis |
| 2009 | Charles Aznavour & The Clayton Hamilton Jazz Orchestra | â | â | CH 89 (1 Wo.) CH | â | FR 16 Gold (17 Wo.) FR | mit The Clayton Hamilton Jazz Orchestra |
| 2011 | Toujours | â | â | CH 51 (3 Wo.) CH | â | FR 4 Gold (18 Wo.) FR | |
| 2013 | Les 50 plus belles chansons | â | â | CH 34 (6 Wo.) CH | â | â | |
| 2013 | Best Of â 20 chansons | â | â | CH 70 (1 Wo.) CH | â | FR 186 (1 Wo.) FR | |
| 2013 | Best Of â 40 chansons | â | â | CH 33 (4 Wo.) CH | â | FR 193 Gold (1 Wo.) FR | |
| 2014 | Formidable â Das Beste | DE 50 (2 Wo.) DE | AT 43 (2 Wo.) AT | â | â | â | |
| 2014 | 90e anniversaire | â | â | â | â | FR 9 (20 Wo.) FR | |
| 2015 | Encores | â | â | CH 37 (3 Wo.) CH | â | FR 8 (15 Wo.) FR | |
| 2015 | Live â Palais des Sports 2015 | â | â | â | â | FR 181 (2 Wo.) FR | |
| 2018 | Mes jeunes annĂ©es | â | â | â | â | FR 113 (1 Wo.) FR | |
| 2019 | Lâalbum de sa vie â 100 titres | â | â | â | â | FR 46 Platin (59 Wo.) FR | |
| 2019 | Lâalbum de sa vie â 50 titres | â | â | â | â | FR 135 (3 Wo.) FR | |
| 2024 | 100 ans, 100 chansons | â | â | â | â | FR 27 (19 Wo.) FR | |
grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfĂŒgbar
Filmografie (Auswahl)
Filmmusik
⹠1957: Morphium, Mord und kesse Motten (Ces dames préfÚrent le mambo)
âą 1974: Ein Leben lang (Toute une vie)
Darsteller
âą 1938: Das Geheimnis von St. Agil (Les Disparues de Saint-Agil)
âą 1959: Mit dem Kopf gegen die WĂ€nde (La tĂȘte contre les murs)
âą 1960: SchieĂen Sie auf den Pianisten (Tirez sur le pianiste)
âą 1960: Jenseits des Rheins (Le passage du Rhin)
âą 1960: Taxi nach Tobruk (Un taxi pour Tobrouk)
âą 1961: Zarte Haut in schwarzer Seide (De quoi tu te mĂȘles Daniela!) (nur Musik)
âą 1962: Horace 62
âą 1962: Der Teufel und die Zehn Gebote (Le Diable et les Dix Commandements)
⹠1965: Ganoven rechnen ab (La métamorphose des cloportes)
âą 1965: Paris im Monat August (Paris au mois dâAoĂ»t)
âą 1965: 100 Millionen im Eimer (Cent briques et des tuiles) (nur Musik)
âą 1968: Candy
âą 1968: Caroline ChĂ©rie (Schön wie die SĂŒnde) (Caroline ChĂ©rie)
âą 1971: Der letzte Tanz des blonden Teufels (Un beau monstre)
âą 1972: Der selbstsĂŒchtige Riese (Stimme fĂŒr ErzĂ€hler)
âą 1974: Ein Unbekannter rechnet ab (And Then There Were None)
âą 1976: Auf der FĂ€hrte des Adlers (Sky Riders)
âą 1976: Die verrĂŒckten Reichen (Folies bourgeoises)
âą 1977: Die Muppet Show (TV Show; 1 Folge)
âą 1979: Die Blechtrommel
âą 1980: Teheran 43 (йДгДŃĐ°Đœ-43)
âą 1981: Der Zauberberg
âą 1982: Die Fantome des Hutmachers (Les fantĂŽmes du chapelier)
âą 1983: Das Geld bleibt unter uns (Une jeunesse)
âą 1984: Viva la vie - Es lebe das Leben (Viva la vie)
âą 1985: AusgestoĂen (Le Paria) (TV-Miniserie)
âą 1990: Das Geheimnis des Dirigenten (Il maestro)
âą 2002: Ararat
âą 2002: The Truth About Charlie
âą 2006: Der Oberst und ich (Mon colonel)
Schriften
âą Mit leiser Stimme: Mein Leben â ein Chanson (Originaltitel: A voix basse). Ăbersetzt von Sabine Schwenk. Graf, MĂŒnchen 2010, ISBN 978-3-86220-008-5. Autobiografie.
âą Le temps des avants. Der einzige Zufall in meinem Leben bin ich (Originaltitel: Le temps des avants). Ăbersetzt von Alexander Drechsel und Henrike Rohrlack. Militzke, Leipzig 2005, ISBN 978-3-86189-731-6. Autobiografie.
âą Aznavour ĂŒber Aznavour â Erinnerungen. (Originaltitel: Aznavour par Aznavour.) Ăbersetzt von Karin von Zabiensky. DVA, Stuttgart 1971, ISBN 3-421-01576-7.
Filme
Dokumentarfilme
âą Aznavour in Amerika, USA/Deutschland 1984, 82 Min., Buch und Regie: Christian Blackwood.cite-ref-31[31]
⹠Aznavour, Dokumentarfilm, Frankreich 2013, 59 Min., Buch: Marie Drucker, Regie: Marie Drucker und Damien Vercaemer, Produktion: Ah! Production, Melodium Music, France Télévisions, arte France, deutsche Sprecherin: Eva Mattes, Erstsendung: 30. November 2014 bei arte, Inhaltsangabe von arte, Besprechung.cite-ref-32[32]
Spielfilm
âą Monsieur Aznavour, biographisches Drama, Frankreich 2024, 133 Min., Regie: Grand Corps Malade, Mehdi Idir, mit Tahar Rahim in der Titelrolle
Auszeichnungen und Ehrungen
Orden
Frankreich
âą 1997: Kommandeur des Ordre des Arts et des Lettres
⹠2000cite-ref-35[35]: Kommandeur des Ordre national du Mérite (1986: Offizier)
Armenien
âą 2004: Nationalheld Armenienscite-ref-38[38]
Belgien
âą Ritter des Orden Leopolds II.
âą 2004: Offizier des Leopoldsordencite-ref-39[39]
âą 2015: Kommandeur des Kronenordencite-ref-40[40]
Kanada
âą 2008: Offizier des Order of Canadacite-ref-41[41]
⹠2009: Offizier des Ordre national du Québeccite-ref-42[42]
Medaillen
⹠1968: Médaille de la Ville de Paris in der Stufe Vermeilcite-ref-43[43]
âą 2012: Queen Elizabeth II Diamond Jubilee Medalcite-ref-44[44]
âą 2017: Raoul Wallenberg Awardcite-ref-45[45]
EhrenbĂŒrgerschaften
Preise
⹠1995: Grande médaille de la chanson française der Académie françaisecite-ref-51[51]
âą 1997: CĂ©sar dâhonneur
Weblinks
Commons
: Charles Aznavour
â Sammlung von Bildern und Audiodateien
⹠charlesaznavour.com (englisch, französisch)
âą Literatur von und ĂŒber Charles Aznavour im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Charles Aznavour bei IMDb
âą Charles Aznavour bei Discogs
âą Charles Aznavour in der Deutschen Synchronkartei
âą Alan Riding: At 82, Charles Aznavour Is Singing a Farewell That Could Last for Years. In: âNew York Timesâ. 18. September 2006.
âą Sabine Mann: 22.05.1924 â Geburtstag von Charles Aznavour. WDR ZeitZeichen vom 22. Mai 2019 (Podcast).
Einzelnachweise
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cite-note-22. â Nachruf. Der letzte groĂe Chansonnier. In: wienerzeitung.at. 1. Oktober 2018, abgerufen am 2. Oktober 2018.
cite-note-33. â se/sda: Charles Aznavour wird Armeniens Botschafter in der Schweiz. In: Tages-Anzeiger. 12. Februar 2009, archiviert vom Original am 14. Februar 2009; abgerufen am 8. Dezember 2012.
cite-note-44. â Embassy of the Republic of Armenia in the Swiss Confederation. Archiviert vom Original am 29. April 2011; abgerufen am 8. Dezember 2012.
cite-note-55. â UN Offices at Geneva. Archiviert vom Original am 16. Mai 2012; abgerufen am 8. Dezember 2012.
cite-note-66. â Charles Aznavour: âChanter au Maroc est un grand moment de bonheurâ. (Memento vom 23. September 2017 im Internet Archive).
cite-note-77. â Charles Aznavour a son Ă©toile: âQuand on mâapporte quelque chose, je suis raviâ. In: rtl.fr. 4. September 2017, abgerufen am 2. Oktober 2018.
cite-note-88. â Charles Aznavour Ă TrĂ©lazĂ© â Ă MontrĂ©al le 21 octobre. In: lesartsze.com. 30. August 2016, abgerufen am 2. Oktober 2018.
cite-note-99. â C Ă vous saison 9 IntĂ©grale: Juliette Binoche, Charles Aznavour, Mireille Dumas et RaphaĂ«l Esrail. (Memento vom 5. Oktober 2017 im Internet Archive).
cite-note-1010. â Marcin Rzegocki: Charles Aznavour championed persecuted Christians and private property. 4. Oktober 2018, abgerufen am 21. Mai 2020 (englisch).
cite-note-1111. â Thilo Wydra: Erstes TV-PortrĂ€t von Charles Aznavour. Der Chansonnier. In: tagesspiegel.de. 29. November 2014, abgerufen am 10. Juni 2020.
cite-note-1212. â Beim Label EMI.
cite-note-131. Thomas Steiner: Charles Aznavour wird 90: Mit dem Timbre von Rost und Sand. In: Badische-Zeitung.de. 22. Mai 2014, abgerufen am 25. Januar 2017.
cite-note-1414. â Jan Seemann: Im GesprĂ€ch mit Charles Aznavour. Der triste Optimist. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16. Dezember 2008, abgerufen am 2. Oktober 2018. Vgl. Martin Oehlen: FR-Interview mit Charles Aznavour: âIch bin nicht alt.â In: fr-online.de. Frankfurter Rundschau, 4. April 2011, abgerufen am 2. Oktober 2018.
cite-note-1515. â Tigrane Yegavian: ArmĂ©nie : Ă lâombre de la montagne sacrĂ©e (= Collection LâĂme des Peuples). Ăditions Nevicata, Bruxelles 2015, ISBN 978-2-87523-071-3, S. 46.
cite-note-1616. â AFP: Charles Aznavour erhĂ€lt armenische StaatsbĂŒrgerschaft. (Memento vom 23. Dezember 2014 im Internet Archive). In: Kronen Zeitung. 26. Dezember 2008.
cite-note-1717. â dpa: Charles-Aznavour-Haus in Armenien eröffnet. (Memento vom 9. Februar 2012 im Internet Archive) In: Berliner Morgenpost. 7. Oktober 2011.
cite-note-1818. â Charles Aznavour hĂ€lt nichts von Geburtstagspartys. In: Die Welt. 17. Mai 2014. Besprechung des Berliner Konzerts von Anke Myrrhe: Konzert am 90. Geburtstag. Charles Aznavour verzaubert Berlin. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 23. Mai 2014.
cite-note-1919. â Clooney en Aznavour gedenken Armeense genocide. In: telegraaf.nl. 24. April 2016, abgerufen am 2. Oktober 2018.
cite-note-2020. â Mit 93 geht der Stern von Charles Aznavour in Hollywood auf. In: euronews.com. 25. August 2017, abgerufen am 2. Oktober 2018.
cite-note-2121. â French singer Charles Aznavour gets Hollywood star at age of 93. In: telegraph.co.uk. 25. August 2017, abgerufen am 2. Oktober 2018.
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cite-note-3232. â Besprechung des Dokumentarfilms Aznavour von Thilo Wydra: Erstes TV-PortrĂ€t von Charles Aznavour. Der Chansonnier. In: Tagesspiegel. 29. November 2014.
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